Die klinische Beurteilung der Kauflächen erfolgte in herkömmlicher Art und Weise durch Inspektion und mithilfe der tastenden Sonde.

Diese klinische Diagnostik war jedoch in vielen Fällen eine ungenaue Bewertungsmethode. Man hat in wissenschaftlichen Untersuchungen festgestellt, daß 70% der Fissurenkaries durch Auge und Sonde nicht entdeckt wurden!

Die Ungenauigkeit dieser Untersuchungsmethodik wird durch das Laserfluoreszenzsystem Diagnodent verhindert. Dieses Lasergerät kann die kariösen Veränderungen im Schmelz und Dentin messen(das Diagnodent wertet Fluoreszenzen aus, die bei Anregung mit dem Laserlicht an Entkalkungen oder kariös veränderten Zähnen entstehen) und gibt diese Läsionen als Peakwert(Maximalwert) und als akustisches Signal wieder. Damit erhält man einen spezifischen und objektiven Anhalt über das Vorliegen einer Entkalkung oder Fissurenkaries der Kaufläche. Bei einer Initialläsion im Schmelz können deshalb zuerst Prophylaxemaßnahmen eingeleitet werden. Nach 3-6 Monaten kann man diese objektive Messung wiederholen und dann kann eine Entscheidung bezüglich einer restaurativen Therapie(erweiterte Fissurenversiegelung) oder Prophylaxe mit Recallintervallen getroffen werden.

Außerdem hat sich die vorherige Untersuchung der Fissuren und Grübchen bei Kindern und Jugendlichen mit dem Laserfluoreszenzsystem Diagnodent als absolute Voraussetzung für die Fissurenversiegelung in unserer Praxis etabliert.